Mintys apie laisvę (2)

Neseniai buvo paviešinti mano pradiniai mintys apie laisvę (nuorodą)

Nors ši fotosesija jau vyko prieš keletą mėnesių, paviešinimas netyčia vyko sausio 14 d.

Prie progos norėčiau pratęsti savo pradines mintis: ar “lietuviškas klausimas” yra “klausimas dėl laisvės”? Daug Lietuvoje yra diskutuojama apie laisvę: laisvė nuo mokesčių, laisvė nuo šeimininko …

Prielaida yra, kad iš viso yra toks dalykas kaip “tautinis klausimas”. Kaip JAV propaguojama “demokratija” ir ekonominė laisvė, “žydų klausimas” kilo į Sionismą ir Izraelio valstybės kūrimą, Rusijos klausimas yra dėl tvarkos dideleje šalyje (ir tvarka yra žymiai svarbesnė už laisvę ir demokratiją), o kaip “vokiškas klausimas” yra vadinamas klausimas kokiose sienose Vokietija susivienytų (paprastai sakant – ar su Austrija arba be jos). Vokiškai tam atstovauja toks klausimas: “kas aš esu? Ir jeigu taip, tada kiek esu?” Tai atspindi Vokietijos regionų skirtumų klausimas, kad žmonės prie jūros ir Alpėse daug bendro neturi. Reguliariai Vokietijoje yra diskutuojama apie “orientacinė kultūra” (“Leitkultur”) prie kurios emigrantai į Vokietiją turėtų prisitaikyti, užtat nėra labai lengva pasakyti kas toje kultūroje slėpiasi. Aiškiau tik, kad ekonomiškai šalis viduryje Europos negali vengti migracijos srautų į ją.

Bet grįžtame į Lietuvą ir į darbinę teoriją, kad “Lietuva – tai #laisvė”. Niekas neabejoja, kad Lietuviai kovojo už laisvę. Už laisvę nuo šeimininko, tarkim Maskvoje.

į pirminę mintis apie laisvę, pažįstamas iš Kanados atsakė, kad jam – laisvė nėra vertė savaime, o laisvę kažką daryti, įsigyti, pasiekti …

O pratęsdamas ši mintis sakysiu, kad Lietuvoje yra žmonės kurie naudoja ši laisvė savo tikslams, ir žmonės kurie vis dar laukia kad kiti spręstų jų problemas.

Aš suprantu, kad per dažnai naudoju dichotomijas, piešiu juodą-baltą, bet pripažįstu, kad tarp du ekstremalių yra daug pilkų atspalvių.

Įdomi ir daugiausiai neigiamai ivertinta laisvės versija yra laisvė išeiti. Lietuvoje nemažai yra diskutuojama lietuvių emigracija (“balsavimas kojomis” pavadiname vokiškai). Bet emigrantai akivaizdžiai naudoja laisvę. ES tai pavadina “žmonių judėjimo laisvę” ypač kalbant apie darbo jėgos judėjimą.

Apie laisvę Lietuvoje kalbama daug: laisvė nuo mokesčių, laisvė Rokenroliui (kai turime omenyje “Laisvė gerti”). Lietuvoje nemegsta valstybės ir suveržimų, nemegsta įstatymų. Užtad jiems patinka “stiprūs vadai” (ir dabartinė vyriausybė pasižymi keistu populiarumu). Taip, taip, taip… Aš suprantu, kad Lietuviai irgi yra skirtingi: Paprasčiausiai vėl taip, kad vieniems #Laisvė suteikia galimybę: daryti pinigus, keliauti ir įsigyti daiktus (#Laisvė menui nėra itin gerai vertinima), kitiems ta laisvė labiau yra našta, nors labai nepopuliaru višai kalbėti prieš laisvės mitą (tarsi kad prieš laisvę, tai iškart už Stalinistinius lagerius)

Anavertus, Kokia didelė yra dalies visuomenės pasipriešinimas pripažinti, kad į Lietuvą šiuo metu imigruoja ne tie kurie “mes norėtume” (ty grįžtų Lietuvių emigrantai, nors aš niekada nesupratau, kodėl jie turėtų grįžti, kas iš esmės Lietuvoje pasikeitė kad staigai yra visai kitoks ir pakenčiamas gyvenimas). Ne, atvažiuoja – niekieno nepriverčiamas – kinai ir iš artimųjų rytų, darbo migrantai į tarptautines įmones…

Diskutuojame apie dvigubą pilietybę – bet tik Lietuviams užsienyje, bet bet užsieniečiams Lietuvoje. “Laisvė yra visada laisvė tiems kurie mąsto kitaip” pasakė Roza Luksemburg. Iki šiol Lietuva nesižymi kaip itin tolerantiška šalis, laisvė kitiems atrodo keista idėja.

Taipogi dar daug yra neatsakyta dėl koncepcijos apie Lietuvių #laisvė

 

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Fremder kommst du nach Litauen … 4 provokante Regeln für Einwanderer

Es geschehen noch Zeiten und Wunder: Gibt es doch eine Bewegung für Einwanderung  nach Litauen? In ein Land, das nach der Unabhängigkeit 1990/91 rund ein Drittel an Einwohnern verloren hat, am meisten durch Auswanderung? Okay, die Facebook-Gruppe “Ab nach LT” hat gerade mal knapp mehr als ein Dutzend Mitglieder. Aber da das Thema Aus-, Um- und Rückwanderung (heutzutage als “Migration” bezeichnet) sicherlich ein Dauerbrenner ist, hier ein paar Anmerkungen von einem Deutschen, der seit über 18 Jahren in Litauen lebt… Wie immer sind ist mir die “Lehrmeisterei” fern, also nimmt’s nicht zu persönlich – wer Bemerkungen mit “Aber, aber …” hat, kann mit gerne schreiben oder kommentieren (das ist ja auch der Sinn eines Blogs).

  1. Gehe in kein Land, dessen Sprache du nicht im geringsten kennst!
    Manche glauben, man könnte hervorragend mit Englisch, Russisch oder Polnisch in Vilnius/Litauen leben. Das stimmt nur begrenzt: Wenn ich auf dem Amt einen Dolmetscher brauche, wenn ich nicht mitbekomme worüber meine Nachbarn reden, dann werde ich auch nie die Menschen verstehen und bleibe immer abhängig von anderen.
    Stattdessen sagen die “Internationalisten” – die, die lokale Sprache nicht lernen – den Einheimischen mit ihrem Verhalten, dass ihre Sprache und Kultur minderwertig und des Interesses nicht wert ist.
    Ein Einwanderer wird auch mangels Sprachkenntnisse nie höchere Positionen im Gastland einnehmen, das sei im Idealfall der nächsten Generation überlassen. (Andersherum las ich neulich in einem Artikel über eine Litauerin in Norwegen, die sich darüber beschwerte, dass sie trotz guter Ausbildung und Sprachkenntnisse nur unqualifizierte Arbeit angeboten bekäme)
    Bei internationalen Firmen ist das natürlich anders – da sitzen Ausländer in leitenden Positionen, allerdings nur befristet. Ihre Loyalität gilt auch nicht Litauen, sondern im Wesentlichen ihrer Brieftasche (siehe #Arbeitsnomaden unter 3.).
  2. Überlebe erstmal einen ganzen Winter (oder die entsprechende  Nicht-Tourismus-Saison)!
    Der Sommer ist nett, warm, es gibt Festival, kaltes Bier und Eiskrem. Die Menschen sind nett, ausgelassen. Aber der Sommer ist kurz, Herbst und Frühjahr grau, regnerisch und erkältungsgeplagt. Und der Winter kann RICHTIG kalt sein, normal ist -10 bis -15 Grad von Januar bis März, Extreme bis -35 Grad. Plus im Winter sind die Tage kurz, mit Licht von 10 Uhr bis um 3 oder 4 ist es wieder dunkel.
    Da schlendert man nicht mehr draußen raum und trifft folglich auch weniger Leute. Und schon stellt sich die Frage: Wo sind denn alle meine Bekannten hin?
    Bei arbeitenden Litauern “nach dem Studium” ist oft eine Riesenauflass zu ihnen nach hause eingeladen zu werden (merke: im Sommer trifft man sich “draußen”): Denn die Wohnung will ja nur im Tip-Top-Zustand präsentiert werden.
    Und dann merkt man, dass “all die netten Litauen” doch lieber unter ihresgleichen bleiben, dass sie sich in Gegenwart eines Ausländers nicht ganz so wohl fühlen. Wer sich in eine litauische Familie “einheiratet” hat es auch nicht unbedingt einfacher – er wird eher als “guter Fang” verehrt als dass man mit ihm alle Sorgen teilt.
  3. Geld musst du schon selbst mitbringen!
    In Litauen gibt es zwei Typen Ausländer: Die mit Geld und die ohne (und einige Schattierungen dazwischen).
    Eine Gruppe sind gutbezahlte #Arbeitsmigranten (bei internationalen Institutionen und Firmen). Sie kommen zeitweise hierher, lernen in der Regel nicht die Sprache und sind dann auch bald (nach einigen Monaten oder Jahren) wieder weg. Andere kommen mit ihrem Ersparten hierher, um ein mittelprächtiges Geschäft aufzumachen (und bleiben dann nur, weil sie nicht zugeben wollen, dass das eben kein durchschlagender Erfolg war). Gemein ist ihnen, dass für sie hier “alles so billig” ist: “Mittagsmenue für €10, das findestde aber in London nicht!”)
    Am anderen Ende sind die Migranten für die Litauen schon ein Stück von reichen, westlichen Europa ist und die mit litauischen Gehältern (vom Minimum bis zum Durchschnitt) leben. Tragisch ist es für die, die weil sie Pakistani, Chinesen oder andere äußerlich unschiedlich sind, dass sie von den meisten – eben doch rassistischen – Litauern nie akzeptiert werden.
    In der Facebook-Gruppe “Foreigners in Vilnius” gibt es in der Zwischenzeit über 10000 Mitglieder aller Schattierung.
    Wer dauerhaft in Litauen bleiben will, muss entweder schon Geld mitbringen oder sich darauf einrichten, dass er hier eben doch wesentlich weniger verdient.
    Ja, objektiv ist das Lebensniveau in Litauen niedriger als in Deutschland und Geschwafel über “Geld ist nicht alles” kommt dann an seine Grenzen wenn man mit Schmerzen wochenlang auf einen Termin beim Spezialisten in der Poliklinik warten muss (Leute mit Geld gehen in Privatkliniken). Das Internetproletariat kann natürlich auch Geld online verdienen, aber man sollte ehrlich sein, dass man mit solcher Arbeit eben auch mit seinem Kopf im Ausland und nicht in Litauen ist.
  4. Das (wahre) Land ist  außerhalb der Hauptstadt.
    Einwanderung beschränkt sich im wesentlichen auf die Hauptstadt, mit Ausnahme von einigen Eremiten, die es in die Natur zieht. Da Eremiten es so an sich haben, nicht die Nähe zu Menschen zu suchen, interessieren sie sich eigentlich auch nicht für das wahre Litauen, sonderen wollen nur ihre ur-eigenen Bedürfnisse stillen (“Nun lassen sie mich doch einfach mal in Ruhe”).
    Für die anderen ist außerhalb der Hauptstadt Faszination (in Form von Natur und archaischer Kultur) und Unverständnis. Das ist nicht nur ein Ausländerphänomen: Auch in Litauen gibt es die Theorie der “zwei Litauens”: Einerseits das städtisch, moderne, europäische,  andererseits die “Rüben” auf dem Lande, anders gesagt: “Hauptstadt und Provinz”.
    Was ich damit sagen will: Solange mir die Welt auf dem Lande völlig unverständlich ist, sollte ich eigentlich nicht nach Litauen übersiedeln. Litauer haben zumeist eine sehr symbiotische Beziehung “zum Land”, wo entweder sie selbst herkamen, oder ihre Eltern/Großeltern oder noch Verwandte leben.
    Richtige “Vilniusser” gibt es kaum, vor dem Zweiten Weltkrieg waren Litauer in Vilnius nur eine marginale Minderheit. Ich möchte Litauern ihre “historische Hauptstadt” nicht streitig machen, aber das Streben einer Gruppe von Hauptstädtern, dass ich mal so nennen möchte: “wir sind jetzt eine moderne europäische internationale Hauptstadt wie alle anderen auch”- es wirkt mir zu sehr aufgesetzt, vor allem wenn es dazu neigt die eigenen litauischen Traditionen (sowohl als auch die Geschichte als Sowjetrepublik) zu verleugnen (#Minderwertigkeitskomplex). Gruppen, welche die litauischen Traditionen überbetonen, wirken hingegen nationalistisch.

    Ich habe nicht das Gefühl (nur die Hoffnung), dass sich eine in Litauen eine offene Gesellschaft bildet, in der (ethnische) Litauer und Nicht-Litauer Litauen gemeinsam entwickeln, die internationale Gemeinde so scheint mir lebt immer noch getrennt von den täglichen Sorgen der “Eingeborenen”. Meistens wird der litauische Entwicklungsrückstand und der Migrationsdruck auf das Gehalt (siehe 2.) reduziert, aber ich bin auch überzeugt, dass in Litauen ein Kommunikationsdefizit (siehe 1.) und ein mangelndes Gemeinsamkeitsgefühlt gibt (siehe 3.)

Abschließende Bemerkungen 

Ich verstehe immer mehr von den Komplexen der Litauer, von der Traumatisierung welche die Sowjetzeit hinterlassen hat, aber auch von den Hoffnungen und Enttäuschungen nach der litauischen Unabhängigkeit. Es ist schwer diese Probleme kurz zu Papier zu bringen, deshalb sind diese Gedanken – ich gestehe – gestammeltes Stückwerk. Also hoffe ich auf etwas Nachsicht.

und jetzt: Feuer frei!
Ich warte auf Anmerkungen und Kritik!

 

Europe in a bike shop … ehm: nutshell

The thought results from an experience yesterday:

A Spanish man managed to bend the derailleur of a bicycle (as seen on the picture).
He refused to pay for the damage.

And now comes the interesting part:

I claim: You got a working bicycle, rode with it for several hours and then you made an usage error, caused damage and have to pay for the repair. Well, if it was YOUR bicycle you also have to pay for the repair.
Maybe I could offer you a shared responsibility eg. half the price.

he claims: Bad bicycle, not my fault (in fact it was difficult to communicate, because his English was very weak)

In this case, the nationality is important, because it is not the first time that clients from Italy, Spain or Portugal refused to pay for a damage they caused.

And here comes my deeper thought:

Maybe this a part of mentality (thinking), and maybe it’s the same in whole Europe, remembering the whole discussion about the Euro and Austerity in Europe?

I – as a Spanish, Italian or say: Greek – do nothing wrong: I ride a bicycle, I work and pay my taxes, I have a normal budget with income and expenses. And nothing seems to be wrong, it’s as usual. And suddenly my bicycle gets stuck, or I get into a financial crisis.

But I don’t spend any any any (!) thought on the idea that it could depend on what I did.

Now comes the German and explains you, that if you caused this (and helped you) than you have to pay for it.

No, no, no, said the Southern European, I did not do anything specifically wrong, so why do I have to pay for it? It’s your bicycle – so your problem. You wanted the Euro, so you cover the costs.

I’m trying not to be ironic (!), but my theory is, that this is one fundamental misunderstanding in communication: How much does the result depend on your personal action and how much on external factors (“bad bicycle”, God, the weather) and which principal model is reproduced in your national culture.

Of cause there is also one model in between: You know that you are responsible (guilty)  but you try your best to deny and get around. Also popular.

But in this case there was really 100% feeling that a caused damage was his responsibility and that was very interesting for me who grew up in a culture where pretty much depends on yourself.


What’s you option about it? Comment on the blog , on facebook or twitter or google+

And still in the making is the post on time travelling …

 

#3 let’s criticize myself OR: why dialogue fails

It’s always hard to see yourself through the others’ eyes. Here, in Lithuania, people are not likely to tell. Sometimes you get some facts out:

  1.  I talk to much and to long (and boring);
  2.  I tend to “lecture” (monologize);
  3.  I tend to tell other what to do (other interpreted as “arrogant”);
  4.  I’m criticizing without proposing an real answer / action;
  5.  “I hold a flag up high, but don’t lead, just wait for others to continue the work.” (once I was told) – means I start a thing but expect others to finish it;
  6. My jokes ain’t funny.

… And now you’re free to add some more points. I’ll appreciate your openness.

As I was thinking about these points I came to a simple conclusion: Most of them are … typical German. To believe you have the best solution (cars, money etc.) gives you the right to tell others what to do, eg. tell the Greece to save money, because we pay their debts.

And as some of my characteristics are typical German, still this is where I’m mostly misunderstood: My point is not to  criticize without a reason, not just in order to keep somebody and show your superiority (sounds even more German :), no: I’m trying to start a discussion which should lead to a common decision and action. 

So: why do we fail before action?

Hups, suddenly I turned from “I” to “we”! The correct question is: Where do I fail to create an common action?

A part of the answer depends on me: the “categorical” (yippie, a term of Kant, the great German philosopher), well, let’s say: “a strong answer” which is presented in a convinced way, does not seem to leave a room for a discussion, it is seen a “the answer” specially as the other side does not have a counter argument or struggles with a complex of inferiority (eg. by telling you: “that sound sooo clever” – which either means: “I didn’t understand a word” or “I don’t care what you say”)

Is that the point where the idea of a blog fails? It’s another monologue which in fact does not lead to a profound discussion.

And I’m convinced that most of the (new) technology gives us the illusion of “social networking”. Sure, the TV is a one-way medium, and in the social media you may comment and “participate”. But, still only a marginal part of the “participants” do it. It is mostly a passive medium (more than 80% of the use is passive reading/watching). Very few posts or videos reach a wider auditorium. I think, I don’t have to make any comment on the quality of popular content ..

It really personally bugs me the most that it seems out of many many ideas and initiatives I started (I’d prefer to say “we” because most of them I did not start alone) get stuck, died or are forgotten?

No, they are not! We’re discussion cycling more than ever, Esperanto is still alive, we feed the starving and fight the rich 🙂

But these things are not (anymore) connected to me. At the moment when your child growth up and leaves the house what do you do?

Generally I do not live in the past, I like (new) technology.

And I understood, that I am not a leader. My idea is to give thoughts, to start things, maybe get them going, so, please understand, that from my point of view it’s good to let things go.

I’m an idealist and thinker, but a pragmatic one, not a dreamer.

I hope I can help you, but I won’t solve your problems.
We can do that together, but in this case you have to help me to make it a partnership and not a one-man-show.

Believe me, I don’t want to rule, but I do when I have to. Sounds pretty German again. I won’t get rid of it completely, but I can create an awareness and consciousness about my Germanity.

And the next post has already a name and an idea, it’s called “I’m a time traveler”

 

 

 

#2 komunikado kaj lingvo: Pri kio validas interparoli?

Tiu ĉi retejo fondiĝis pro demando pri komunikado:  Kial mi pensas, ke mankas “profundaj” interbabiladoj? Ĉu vere?

Unuflanke mi realiĝas, ke diskutoj ripetas: mi ion similan jam auxdis antauxe. Rezulto: mi simple ne plu auxkultas. Krome, estas la samaj homoj: Do kion novan ili povus diri al mi.

Aliflanke: ĉu mi vere volas kompreni? Ĉu mi ne estas sufiĉe kontenta je tio, ke mi havas opinion, kaj mi simple ne plu volas šanĝi ĝin kaj lerni ion novan?

Ĉikaze mi decidis skribi en Esperanto. Estas eksperimento. Mi lastatempe sufiĉe malofte uzas ĝin (kaj mi ne trovas ĉiujn literojn sur mia klavaro).

Sed kiel diversas argumento uzata en alia lingvo? Kiom da homoj nun respondas?

Post la unuaj enskribo estis preskauh 40 ŝatantoj, sed nur 2 personaj komentaroj. Kiom tio diversas uzante alian lingvon?

 

Praktika demando: Se oni demandas min pri miaj scioj de la litova lingvo mi kelkfoje ŝercante diras, ke mi scipovas ĝin, sed la litovoj ne ĉiam komprenas min.

Jen la problemo de lingvo: Parolante ĝin vi tamen neniam povas esti certa, ke la alia flanko komprenas vian penson, specife se la uzata lingvo ne estas via denaska, ĉar mankas multe da nuancoj kaj komuna kulturaj spertoj kun via loka komunumo en kiu vi kreskis, kiujn filmojn vi vidis kaj kiujn kantojn vi kantis.

Kaj hazarde mi alvenas al la punkto kiu estas la plej fama kritikpunkto de Esperanto: ke ĝi estas sen komuna kulturo. Mi scias, ke tio ne estas ĝusta, sed verdire la komumumo estas malgranda kaj ĝi havas la tendencon, maltroigi la komunikan problemon: Jes, la kulturaj diferencoj inter Esperantistoj estas grandegaj, la konscio pri komunikadaj problemoj estas minimuma.

Jen mia okazo skribi en Eo pri komunikado: eĉ al Esperantistoj pli necesas paroli unu kun la alia. Pri pli esencaj aferoj.

Aliokaze mi skribos pri miaj konataj komunikaj problemoj kun aliaj lingvoj kaj kulturoj, nome la germana, la angla kaj la litova.

Sed nun mi atendas vian opinion!

Pri kio “validas” diskuti?

Ĉu uzi “indas” ne eblas, ĉar tio estas subjektiva? Iu šatas politkon, iu auhtomobilojn?

Al mi ŝajnas ke mi revenas al naivaj filozofiaj demandoj. Sed eble ili estas la plej bonaj 🙂

 

Ĝis la venonta fojo!

Via

Franko

 

P.S.: enskribo sur la bildo: “kiu fosas, tiu trovos” (funkcias bone en litova lingvo 🙂

Wie ich zu einem Blog kam …

Einmal mehr versuche ich, mich der Welt als denkender Mensch zu zeigen.

Ich bin überzeugt davon, dass die Menschen zu wenig tiefgründige Gespräche führen. Es geht um Karriere, Geld, Spiritualität. Und auch wenn das sehr verschiedene Dinge sein können, so haben sie doch eines gemeinsam: es dominiert das ICH. 

Das gute Gefühl eines WIR wird immer kurzlebiger, seltener und oberflächiger.

Aber bevor ich die ganze Welt analysiere – und nichts weniger als dies mache ich mit diesem Blog – ist es der Anspruch zu einem WIR zurückzukommen:

Ich weiß dass meine Thesen oft als der sehr weise oder als einfach idiotisch wahrgenommen werden, so ist ihr Ziel doch ein ganz anderes: Diskussion.

Nur über das diskursive Gespräch kommen wir zu einem Konsens.

 

Und da mir die persönlichen Gespräche fehlen, gibt’s jetzt diesem Blog.
Initiator bin nicht ich, sondern Veronika, die mich auf diese Art “zwingen” will, glücklicher zu werden.

Ich bin mal gespannt ob’s funktioniert:
a) Diskussionen anzuregen, die über die Länge eines :like: hinausgehen;
b) ausgeglichener zu werden, wenn man das, was man im Kopf hat, auch rauslässt.

 

Ich möchte in diesem Blog mehr oder minder kurze Gedanken zur Lage der Welt äußern; unwissenschaftliche, Essay-artige Analysen; Denk-Anstöße liefern.

Wer nichts über mich weiß, dem sage ich:

Ich bin ein lutheranischer Deutscher mit ökogischen Tendenzen, der seit 18 Jahren in Litauen lebt und mit Fahrrädern und Tourismus sein Geld verdient. Studiert habe ich Politologie und Religionswissenschaft. Und in der Zwischenzeit habe ich einen Sohn, der im Oktober 3 Jahre alt wird. Na, das war jetzt sehr kurz.

 

Und die Frage bliebt: Wen interessiert, was für eine Sicht auf die Welt solch ein Mensch wie ich hat?

P.S. Fragen sind immer willkommen….

 

Ein Problem hab ich noch: Ich bin mir nicht sicher, in welcher Sprache ich die Diskussion führen soll. Deutsch ist immer noch meine Muttersprache, aber mit Englisch oder Litauisch kann ich besser bestimmte Zielgruppen erreichen. Oder vereinfacht gesagt: Deutsch ist in meinem Bekanntenkreis am wenigsten verbreitet (oder die Deutschen können auch Englisch, aber die Englisch sprachigen weniger Deutsch).

Na, vielleicht werde ich Dinge über Litauen auf Deutsch und Dinge zu Deutschland auf Litauisch abhandeln…. Mal sehen … :grübel: